Laufende Projekte

MOVE, WORK, CHANGE!

„MOVE, WORK, CHANGE!“ ist ein Projekt des IB Bildungszentrums Reutlingen, das in Kooperation mit den Jobcentern der Landkreise Reutlingen und Tübingen sowie der Agentur für Arbeit durchgeführt wird. Ziel des Projektes ist es, arbeitsmarktfernen jungen Erwachsenen sowie Schul- und Ausbildungsabbrechern im Alter von 18-27 Jahren durch zweimonatige Auslandspraktika in Spanien und Schweden in Arbeits- oder Ausbildungsstellen zu vermitteln.

In insgesamt sieben Durchgängen werden jeweils bis zu 12 Teilnehmende für die berufliche Zukunft durch Auslandspraktika und individuelles Coaching qualifiziert.

Eine achtwöchige Vorbereitungsphase in Deutschland mit Sprachkurs und Kulturtraining, Kompetenzfeststellung, Sozial- und Teamtrainings sowie Praktikums- und Berufsvorbereitung bereitet die Teilnehmenden auf den Auslandsaufenthalt vor.

Danach folgt ein zweimonatiges, pädagogisch begleitetes und betreutes Praktikum in Spanien/Sevilla und Schweden/Malmö in einem passenden Betrieb. Neben dem Praktikum erhalten die Teilnehmenden weiter Sprachkurse und lernen durch ein kulturelles Rahmenprogramm ihre Umgebung kennen.

Die Nachbereitung in Deutschland umfasst die Praktikumsauswertung, das Bewerbungstraining und -coaching und die Vorbereitung auf die Aufnahme einer Ausbildung, einer Arbeit oder einer Schulausbildung.

 

Das Projekt ermöglicht den Teilnehmenden praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln und einen Qualifikationszuwachs zu erlangen. Zudem werden gefragte Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit oder Selbstbewusstsein gefördert. Die intensive individuelle Betreuung durch das Projektpersonal sowie der Auslandsaufenthalt und die Aufnahme des Auslandspraktikums in den Lebenslauf machen die Projektteilnahme zu einer einzigartigen Erfahrung.

 

Nähere Informationen über das Projekt erhalten sie auf der Homepage www.moveworkchange.de sowie unter Facebook „MOVE, WORK, CHANGE!“

 

Hier finden Sie den Projektflyer

KooBO – Kooperative Berufsorientierung

ESF KooBO

Der Europäische Sozialfonds (ESF) Baden-Württemberg finanziert über zentrale wie regionale Aufrufe Maßnahmen zur Förderung von Beschäftigungs- und Bildungschancen. Dabei liegt der Schwerpunkt des IB darin, verschiedene Zielgruppen im Übergang von Schule und Beruf zu begleiten und zu unterstützen.

Im Bereich Berufsorientierung führt der IB Süd das ESF-Projekt „KooBO – Kooperative Berufsorientierung“ in den Schulamtsbezirken Stuttgart, Böblingen und Ludwigsburg durch. In Zusammenarbeit mit beruflichen Kooperationspartnern und Arbeitsagenturen erlangen Schüler/-innen allgemeinbildender Schulen anhand eigener Projekte Berufsorientierung, Kompetenzen und praktische Erfahrungen. KooBO startete im Juni 2015, sodass seit Schuljahresbeginn 2015/16 Schülerprojekte erdacht und umgesetzt werden. Nach der ersten Förderphase 2015-2017 befindet sich KooBO seit September 2017 bereits in der zweiten Förderphase, die sich über die Schuljahre 2017/18 und 2018/19 erstreckt. Pro Standort nehmen jeweils 10-20 Schülergruppen am Projekt teil.
Durch die Schülerprojekte lernen die Schülergruppen Berufsfelder, Berufsbilder bzw. Ausbildungseinrichtungen, Betriebe und Hochschulen und deren Arbeitsweise anhand einer konkreten Aufgabe praktisch und theoretisch kennen. Der IB stellt hierfür seine Expertise im Bereich Übergang Schule/Beruf zur Verfügung und begleitet die Schülergruppen während der Entwicklung und Durchführung ihrer Projekte. Zudem stellt der IB als Projektträger Kontakte zu relevanten Kooperationspartnern her (Betriebe, Hochschulen, Gemeindewesen, anderen Schulen). Während des gesamten Projektverlaufs stehen berufliche Praxisnähe, Berufsorientierung und die Förderung der Kompetenzen der Teilnehmenden im Vordergrund.

Finanziert wird KooBO über ESF-Mittel des Sozialministeriums bzw. Kultusministeriums Baden-Württemberg sowie von der Regionaldirektion der Agentur für Arbeit.

 

 

 

Neue Chancen 2.0

Neue Chancen für alle

Das regionale ESF-Projekt „Neue Chancen für alle“  in Heilbronn mit einer Laufzeit von einem Jahr  gewährleistete kontinuierliche, erfolgreiche Arbeit am Übergang Schule/Beruf. Das Projekt vermittelte Kompetenzen für einen erfolgreichen Schulabschluss und die Integration in Ausbildung und Arbeit. Dabei fanden verschiedene, zielgruppenspezifische Module für VAB-Teilnehmende statt, u.a. Persönlichkeitscoaching, kreativ-soziale Elemente oder Berufs- und Lerncoaching (z.B. Betreutes Arbeiten auf einem Reiterhof).

 

 

Berufsorientierung (BO)

 

Berufsorientierung (BO)

 

Die Berufsorientierungsmaßnahmen des IB Süd begleiten den Übergang von der Schule in den Beruf durch die Förderung von Berufswünschen und Kernkompetenzen. Schüler/-innen der siebten und achten Klasse erkunden in der BO bei Werkstatttagen ihre eigenen Stärken und verschiedene Berufsfelder, wodurch sie sich frühzeitig mit dem Thema Berufswahl auseinandersetzen.

 

Für eine anschauliche Berufsorientierung wird eine fundierte Potentialanalyse mit anschließenden Werkstatttagen verknüpft, bei denen die Jugendlichen ihre Berufswünsche und Neigungen praktisch erproben können. Zentral ist hierbei die berufspraktische Erprobung in den Praxisräumen und Werkstätten des IB, bei denen der IB seine Expertise in der beruflichen Bildung einbringt und welche die Schüler/-innen in die Lage versetzt, sich praktisch fundiert und individuell mit dem Thema Berufswahl auseinanderzusetzen. Während der Werkstatttage wird es den teilnehmenden Schüler/-innen ermöglicht, sich in mindestens drei Berufsfeldern zu betätigen.

 

 

 

Die Berufsorientierung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seitens des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) durch das Programm „Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“ (kurz „BOP – Berufsorientierungsprogramm”) sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg durch das Programm „ProBeruf“.

 

Der IB Süd führt solche Berufsorientierungsmaßnahmen bereits seit 2008 durch, momentan an fünf Standorten: Asperg, Böblingen, Eislingen, Tübingen/Reutlingen und Ulm. In insgesamt acht IB-Bildungszentren wird eine Variante des Programms für junge Flüchtlinge angeboten, die zusätzlich noch Informationen über das deutsche Berufs- und Ausbildungssystem beinhaltet.

aktiF – aktiv integrativ – Frauen im Verein

„aktiF“ ist ein Pilotprojekt zur Integration von Mädchen und Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, insbesondere aus arabischen Ländern, in die Turn- und Sportvereine des STB (Schwäbischer Turnerbund).

Innerhalb des Projekts werden Pilotvereine auf dem Weg der interkulturellen Öffnung beraten, unterstützt und begleitet. Durch Fortbildungen werden die Vereine in ihrer interkulturellen Kompetenz gestärkt und auf  lokaler Ebene mit Akteuren aus dem Bereich der Integrations- und Flüchtlingsarbeit vernetzt.

„aktiF“ startete im Juli 2016 mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Das Gemeinschaftsprojekt des Internationalen Bundes e.V. (IB) und des Schwäbischen Turnerbunds e.V. (STB) wird durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.

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KUGEL

Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanzierte Projekt „KUGEL - Kulturen gemeinsam leben“ läuft seit September 2016 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren.

Umgesetzt wird das Projekt in Kooperation mit verschiedenen Organisationen, Vereinen und Institutionen im Heusteigviertel und der näheren Umgebung im Stuttgarter Süden.

Das Heusteigviertel sowie die benachbarten Stadtbezirke sind als lebendige Wohngebiete der Lebensraum von Menschen verschiedener sozialer und kultureller Milieus aus allen Altersklassen. Momentan ist der Stadtteil einem städtebaulichen und sozialräumlichen Wandel unterzogen. Entsprechend erhöht sich das Risiko gesellschaftlicher Spannungen. Für eine gelingende und nachhaltige Entwicklung braucht es eine Förderung des nachbarschaftlichen und solidarischen Miteinanders. In diesem Zusammenhang verfolgt das Projekt die Förderung einer nachhaltigen Anerkennungskultur.

Eingesessene Bürgerinnen und Bürger, Zugezogene sowie relevante Akteure sollen im Rahmen von Aktivitäten und Veranstaltungen zusammengebracht werden, um einen langfristigen interkulturellen Dialog zu fördern.

Dabei wirkt das Projekt sowohl auf der individuellen, als auch auf der institutionellen und politischen Ebene.

Zum einen soll das Projekt bestehende Vereine und Institutionen unterstützen, sich an etablierten Veranstaltungen beteiligen. Zum anderen sollen thematische Aktionstage und Veranstaltungen zur Schaffung neuer Begegnungsräume bis hin zu Multiplikatorenschulungen und dem Aufbau eines dauerhaften Netzwerks beitragen.

Insgesamt sollen dadurch u.a. bürgerschaftliches Engagement initiiert und wechselseitige Akzeptanz sowie Toleranz zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern erzielt werden.

Aktuelle Informationen finden Sie auch auf Facebook.

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Als feste Ansprechperson fungiert ein Sozialraummanager, der für die Vernetzung sowie die fachliche und kontinuierliche Begleitung zuständig ist:

 

Projekt KUGEL

Daniel Link

Hauptstätter Str. 119-121, 70178 Stuttgart

Tel: 0711 / 6454595

daniel.link@internationaler-bund.de




Abgelaufene Projekte

Extrem? - ohne uns!

Das Projekt "Extrem? - ohne uns!" gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, sensibilisiert Jugendliche für die extremen Tendenzen in unserer Gesellschaft. Der Fokus wird dabei vor allem auf Rechtspopulismus und -extremismus, sowie islamistischen Extremismus und die damit verbundenen Gefahren gelegt.
Die Jugendlichen werden durch kreative partizipative Formen wie z.B. die Erstellung eines Projektblogs eingebunden und tragen so wesentlich zum Gelingen bei. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten ausgehend von den Erfahrungen aus ihrem persönlichen Umfeld. Somit wird das persönliche Engagement der Jugendlichen gestärkt.

Informationen über aktuelle Aktivitäten finden Sie auf der Facebookseite.